Motorradfahrer pflegen ein ganz besonderes Verhältnis zu ihren heißen Öfen und dem Lebensstil, den sie damit verbinden. Letzterer ist von einem einzigartigen Freiheitsgedanken beseelt. Die Liebe zum „Moped“ geht oft so weit, dass viele Motorradfahrer auch Elemente ihres Hobbys in ihren eigenen vier Wänden platzieren wollen, sei es durch kleine Modelle oder Gegenständen die mit dem Way of Life assoziiert werden oder auch durch ein eindrucksvolles Poster von der eigenen oder Traummaschine. (weiterlesen…)
MehrMotorräder, die nur zur Ausübung des Sports geeignet sind oder nicht für den Straßenverkehr zugelassen sind, müssen auf geeigneten Anhängern oder im Form eines Kastenwagen von A nach B transportiert werden. Es ist darauf zu achten, dass das Motorrad möglichst aufrecht transportiert wird. Dies verhindert das Auslaufen von Flüssigkeiten wie Benzin und Motoröl. (weiterlesen…)
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Endlich ist es wieder Sommer und die Motorrad Saison ist in vollem Gange. Die Biker sind überall unterwegs und genießen ihre Freiheit auf zwei Rädern. Auch die Freunde japanischer Maschinen, wie zum Beispiel Kawasaki sind wie jedes Jahr mit dabei.
Neben den bekannten amerikanischen und deutschen Motorrädern gibt es hier bei uns auch eine große Fangemeinde der Hersteller aus dem Land in Fernost. Japanische Motorräder sind vor allem für ihre sportlichen Maschinen berühmt, die auch schon in vielen internationalen Rennserien große Erfolge feiern konnten. Kawasaki und andere japanische Hersteller haben aber eine viel größere Motorrad Auswahl, als so mancher ahnt. Neben der berühmten Kawasaki Ninja, ein Motorrad, das mittlerweile bereits zur Legende geworden ist, finden auch Freunde der Touren Motorräder oder Fans von Custom Bikes bei Kawasaki eine große Auswahl. Alle Maschinen zeichnen sich durch präzise Verarbeitung und Motorrad Technologie auf der Höhe der Zeit aus. Zahlreiches Zubehör rundet das Angebot ab, und ermöglicht jedem sein Motorrad individuell zu gestalten und auszustatten.
In den letzten Jahren hatten alle Hersteller leichte Rückgänge zu vermelden, mittlerweile ist aber das Interesse an der Fortbewegung auf zwei Rädern wieder zurückgekehrt. Viele, die Interesse haben und sich für das Motorrad fahren begeistern könnten, schrecken vor den vermeintlich hohen Kosten zurück. Die erste Hürde ist meistens erst mal der Führerschein, die Preise hierfür liegen in etwa aber im Bereich Kosten für einen Autoführerschein. Die Ausbildung und Sicherheitsanforderungen sind natürlich für die Fortbewegung mit einem Motorrad viel höher.
Viele, die in ihrer Jugend vielleicht Roller oder ein anderes kleines motorisiertes Zweirad gefahren sind, entdecken später ihre Liebe zu dieser spannenden Fortbewegung wieder. Kawasaki bemüht sich, mit passenden Einsteigermodellen für jede Altersgruppe das passende Modell anzubieten. Fassen Sie sich doch auch mal ein Herz und vereinbaren einmal eine Probefahrt bei einem Kawasaki Händler in ihrer Nähe. Natürlich müssen Sie dafür den passenden Führerschein haben, aber bei einer Fahrschule können auch Sie unter Aufsicht einmal eine Proberunde drehen.
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Gegründet zum Bau von Motoren für den Antrieb von Fahrrädern, blickt das Unternehmen des Namensgebers Soichiro Honda, auf eine lange, erfolgreiche Firmengeschichte zurück. Schon im Jahr 1948 begann der Gründer und Präsident unter dem Firmennamen “Honda Corporation” mit dem Bau von verschiedenen Motorradmodellen. Durch die ständige Weiterentwicklung der Modelle, technische Innovationen und einer perfekten Marketingstrategie stieg Honda schnell zum weltweit größten Motorradhersteller auf, der dafür bekannt ist auch im Rennsport, den ein Oder anderen schnellen Reifen auf die Strecke zu bringen.
1959 etablierte sich Honda zuerst auf dem nordamerikanischen Markt. An verschiedenen Standorten wurden die bei den Amerikanern sehr beliebten Motorradmodelle produziert. Honda erkannte schnell, das man sich an die Bedürfnisse des jeweiligen Landes anpassen muss um erfolgreich zu sein. Die legendäre Honda Gold Wing wird heute noch in den USA gebaut. Mittlerweile wird das Tourenmotorrad mit einem Hubraum von 1800 ccm angeboten und hat ein Trockengewicht von 360 kg. Ein Rückwärtsgang erleichtert das Rangieren. 1961 wurde die erste Niederlassung in Europa eröffnet. Von Hamburg aus wurde schnell ein flächendeckendes Netz an Niederlassungen geschaffen.
Durch das Preis- Leistungsverhältnis gegenüber deutschen und europäischen Hersteller wurde die Honda in den 1960er und 1970er Jahren zum Verkaufsschlager in Deutschland. Die “CB” – Modelle von 125 – 250 ccm wurden den teuren deutschen Modellen vorgezogen. Einen riesigen Erfolg feierte die Honda “Dax” und die Honda “Monkey” in den 1970er Jahren. Beliebt als Zweirad für den Einkauf in der Innenstadt, oder für Camper, die das kleine Kraftrad einfach im oder am Wohnmobil transportieren konnten.
Mit der Einführung der Führerscheinklasse “1b” in den 1980er Jahren dominierte Honda den Markt mit den Modellen “MB”, “MT” und den Nachfolgern “MBX” und MTX” in der Klasse bis 80ccm.
Schon früh wurde von der Unternehmensleitung erkannt, dass der Erfolg der Motorräder durch die Teilnahme und den Gewinn von Motorsportereignissen untermauert wird. Von 1959 bis 1966 wurden zahlreiche gute Platzierungen und Siege in den bekannten Rennen der Isle of Man TT – Serie und den Grand Prix Rennen bis 125ccm erreicht. Dies setzt sich bis heute fort. Die Erfahrungen aus dem Rennbetrieb werden auch heute noch genutzt. Durch die neuen Modelle der Honda “CBR” von 600 – 1000 ccm wird dies mehr als deutlich.
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Ihre Affinität für Motoren hatten die Firmengründer aus der Fliegerei. Der Flugzeugtechniker Carlo Guzzi und sein Kollege aus dem Heeresflugdienst Parodi gründeten 1921 ihre Aktiengesellschaft Moto Guzzi. Der Adler mit weit ausgebreiteten Schwingen bildet bis heute das Firmenzeichen. Das Werk siedelte im Städtchen Mandella del Lario. Den Durchbruch für das Unternehmen brachten Siege im Rennsport. Bei der Europameisterschaft in der Halbliterklasse belegte Moto Guzzi 1924 auf der Rennstrecke Monza die beiden ersten Plätze. Der Erfolg schlug sich schnell in Zahlen nieder. Bereits ein Jahr später fertigten 300 Mitarbeiter die Serien-Jahresproduktion von 1200 Moto Guzzi Motorrädern. Innovationen wie eine selbst entwickelte, richtungweisende Hinterradfederung und eine Dreieckschwinge setzten Akzente. Zehn Jahre nach Firmengründung avancierte Moto Guzzi zum größten Motorradhersteller Italiens. Die Zeit vor dem Eintritt in den Zweiten Weltkrieg war von Rennsiegen – darunter bei der Tourist Trophy auf der britischen Isle of Man – charakterisiert.
Die Nachkriegszeit war geprägt durch kleinmotorige Zweiradproduktionen in Großserie. Die Auflage des Zweitakters “Guzzino” betrug 50.000 Einheiten. Es folgte die Moto Guzzi “Cardellino”, und mit den Typen “Astore” und “Falcone” mischte der Hersteller erstmals wieder in der Halbliterklasse mit. In den 70ern des letzten Jahrhunderts folgten dann Motorräder in der 750-ccm-Klasse. Spektakulär zu ihrer Zeit: die “V7″. Mit der Übernahme durch De Tomaso Industries im Jahre 1973 wechselte die Konstruktionsleitung, und bereits ein Jahr danach legte De Tomaso mit dem Integral-Bremssystem für Moto Guzzi Motorräder eine technische Innovation vor, die von asiatischen Herstellern erst zwölf Jahre später nachvollzogen wurde.
Seit den 60er Jahren steht der charakteristische 90-Grad-V-Zweizylinder in seiner typischen Motor-Architektur mit seinen aus dem Rahmenprofil ragenden Zylinderköpfen und Kardanantrieb quasi als Markenzeichen für Moto Guzzi Motorräder. Mit dem Modell “California” kreierte Moto Guzzi den Motorradtyp der bequemen Tourenmaschine. Eine parallel aufgebaute zweite Schiene mit bekannten Vertretern wie z. B. “Le Mans” und “Daytona” repräsentieren die Moto Guzzi in der sportlichen Ausprägung. Seit Dezember 2004 gehört Moto Guzzi zum Fahrzeughersteller Piaggio, der mit großem Engagement einen Neustart bei Moto Guzzi initialisierte. Bereits im Frühjahr 2005 wurde das neue “Top-of-the-Line” Produkt “Breva 1100″ in den Markt eingeführt. und in der Folge zur “Breva 1200″ weiterentwickelt.
MehrDie Motorradmarke Yamaha kann auf eine lange Tradition zurückblicken. Mit dieser Marke verbindet sich ausgefallene Technik, gepaart mit Zuverlässigkeit und Sicherheit. Yamaha produziert Motorräder verschiedener Typen und bedient alle Kategorien der Motorradzene. Produziert werden Supersportler, Touringmaschinen, normale Straßenmaschinen, Cruiser, Enduro und Leichtkrafträder – 125èr Maschinen. Bei Yamaha findet jeder Biker sein spezielles Motorrad für seine Bedürfnisse.
Beliebt bei den Jugendlichen ab 16 Jahren ist nach erfolgreich bestandener Motorradfahrerlaubnis, das Fahren eines Motorrades mit 125 ccm. Für diesen Kundenkreis bietet Yamaha mehrere Modelle an. Allerdings liegen die Preise zwischen 2600 bis 4000 Euro. Das ist für manchen Jugendlichen nicht erschwinglich, jedoch gibt es auch günstige gebrauchte Yamaha-Motorräder in dieser Kategorie. Eine Yamaha ist langlebig, natürlich bei entsprechender Pflege und Wartung.
Als Einsteigermodell und bekannt als der Allrounder ist die Yamaha XJ6 Devision. Dieses Motorrad gehört mit seinen 600 ccm zur Mittelklasse der bekannten Bikes. Ansprechend ist das gelungene Design mit der schnittigen Windschutzverkleidung. In der Handhabung ist diese Yamaha unkompliziert. Sie ist mit ihren 57 KW/78 PS durchaus alltagstauglich. Ein wenig eng wird es, wenn man ständig mit einem Sozia fährt. Das Problem läßt sich aber lösen, indem man eine andere Sitzbank wählt. Die Maschine wird von einem Vierzylinder-Viertaktmotor angetrieben. Vorteil der XJ6 Devision ist, dass sie über einen G-Kat verfügt und ABS hat. Mit einem durchschnittlichen Verbrauch von 5,8 Liter auf 100 Km ist man durchaus sparsam unterwegs. In den Tank gehen 17,3 l Kraftstoff rein, was für eine Reichweite von ca. 300 Km passt. Bei dieser Maschine stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie ist für 7195 Euro zu haben.
Die Ingenieure von Yamaha sind ständig damit beschäftigt, die Motorräder weiter zu entwickeln, neueste Technologien zu verwenden und moderne Typen auf den Markt zu bringen. Davon kann man sich überzeugen, wenn jedes Jahr im Frühjahr, bevor die Motorradsaison wieder beginnt, die Motorradmessen in Deutschland durchgeführt werden. Da schlägt das Bikerherz höher, beim Anblick neuer Modelle. Typisch für Yamaha ist die Verwendung bzw. der Einbau von ABS und der Kardanantrieb. Bei diesen Motorrädern geht es nicht nur um Schnelligkeit, sondern auch um die Sicherheit beim Fahren. Nicht zuletzt, sollte der gute Service und das flächendeckende Netz der Händler von Yamaha in Deutschland erwähnt werden
Als große deutsche Traditionsmarken in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts vom Markt verschwanden – DKW, Horex, NSU, Viktoria -, da blieb dem Markt eine deutsche Motorradmarke mit großer Tradition erhalten: BMW. Seit 88 Jahren, nämlich seit 1923, baut die Bayerische Motorenwerke AG Motorräder, und erst 1928 stiegen die Münchener in die Automobilfertigung ein. Nur Flugzeugmotoren haben bei BMW eine längere Tradition. BMW Motorrad ist heute eines der Geschäftsfelder des international renommierten Fahrzeug- und Motorenherstellers BMW. Produziert wird seit dem Jahr 1967 in Berlin, im BMW-Werk in Spandau.
Die schon legendäre Motorrad-Konzeption basierte auf den Alleinstellungsmerkmalen Boxermotor in Verbindung mit Kardanwelle für den Antrieb. Diese erstmals in der BMW R32 realisierte, BMW-typische Bauweise ist bis heute in der “R” Baureihe repräsentiert und wird damit neben anderen Bauweisen fortgeführt. Viel Freude bereitete BMW der treuen Fangemeinde hubraumstarker Motorräder im Jahre 1969 mit der Markteinführung der Neukonstruktion R75, die gegen zunehmende fernöstliche Konkurrenz antrat. Ein neues Marktsegment erschloss man sich mit der ersten BMW Enduro – dem Typ R80G/S. Sie war gleichzeitig die erste Enduro mit Mehrzylindermotoren und Kardanantrieb. Was ob der für eine Geländemaschine unüblichen Bauweise keiner glaubte, wurde wahr: Die deutsche Enduro gewann die Rallye Dakar und katapultierte BMW in den erlauchten Kreis der Lieferanten für den Motorsport.
Den Einstieg in die “K”-Baureihe vollzog BMW 1982 mit der “K100″. Technische Leckerbissen waren Gitterrahmen-Bauweise in Verbindung Mit tragendem Motor-Getriebe-Funktionsblock. Das neue Aggregat, ein wassergekühlter Vierzylinder-Einspritzmotor in Reihenbauweisewaren erstmals längs angeordnet und setzen so einen für das Fahrverhalten günstigen, tiefen Schwerpunkt. Als friedliche Koexistenz der beiden Motorsystem darf die Vorstellung der “R1100 RS” bezeichnet werden. Ausgerüstet mit einem grundlegend neu entwickelten Boxermotor ergänzte dieser Motorradbolide das im oberen Hubraumbereich durch die “K”-Reihe geprägte Produktportfolio. Die “F”-Reihe entstand ab 1993, basierend auf einer Partnerschaft mit Aprilia. 2008 erhielt die “G”-Reihe in Form der Sportenduro “G 450 X” neue Impulse – unter Rückgriff auf einen taiwanesischem Einzylindermotor von Kymco. 2009 ergänzt die “S 1000 RR” die BMW Produktlinie am oberen Ende. Mit dem aktuell erfolgten Einstieg in die Sechszylinder Motorenklasse legt BMW Motorrad die Messlatte noch weiter nach oben: Die Sechszylinder stehen im Verkaufsraum.